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Im Kontext des Onlinemarketings fällt häufig der Begriff „Big Data“. Für die Suchmaschinenoptimierung ist dieser Aspekt sogar essenziell. Denn wer über viele Daten verfügt, kann auswerten und Optimierungen vornehmen.

Was ist Big Data?

Unter dem Begriff „Big Data“ werden Datensammlungen zusammengefasst, welche nicht über die üblichen Datenverarbeitungsmethoden ausgewertet werden können. Dies ist nicht üblich aufgrund der Komplexität, den ständigen Änderungen sowie des Umfangs. In der Suchmaschinenoptimierung ist eine kontinuierliche Auswertung aber essenziell, um erfolgreich optimieren zu können.

Wie technisch anspruchsvoll ist Big Data?

Herkömmliche Datenspeicher sind nötig, um die erheblichen Datenmengen auch verarbeiten zu können. Unternehmen wie Google, Apple und Microsoft speichern im Pentabyte-Bereich Daten und verarbeiten im mehrstelligen Terabyte-Bereich. Die Ursache hierfür ist die Steigerung der Datenmengen, welche exponentiell wächst.

Die Prognosen, wie sehr die Datenmengen in Zukunft wachsen, schwanken. Zurückzuführen ist dies auch auf die maschinelle Datenerzeugung, welche nicht nur in der Industrie entsteht, sondern auch in Fahrzeugen und selbstverständlich auch durch Konsolen, Smartphones und allen anderen technischen Anwendungen, welche im Alltag verwendet werden.

Big Data Technologien können diese Daten verarbeiten und je nach Anwendungsbereich auch entsprechend wiedergeben. Für diese Anwendungen haben sich neue Technologien entwickeln, wie unter anderem Mongo DB, Hadoop und Infobright. 

Welche Anwendungsbereiche gibt es im Big Data?

Die Anwendungsbereiche für Big Data sind umfangreich und beziehen sich mittlerweile auf jede Branche der Datensammlung und Datenverarbeitung. In der Suchmaschinenoptimierung werden diese Daten genutzt, um somit auswerten zu können, wie sich die Rankings verändern, wie sich der Algorithmus von Google ändert und welche Trends (womöglich) aufkommen.

Google erzeugt mit jeder Suchanfrage spezifische Daten und kann aufgrund der Daten zugleich auch auf eine Suchintention schließen und damit die Suchergebnisse entsprechend gestalten. Ebenso können Fragen zu einem Suchbegriff angezeigt werden, welche womöglich auch zur Suchintention passen.

Welche Vorteile hat Big Data im Online-Marketing?

Für das Online-Marketing hat Big Data einen erheblichen Effekt, denn es werden erhebliche Datenmengen gesammelt, welche über die eigene Seite hinausgehen. Durch Big Data ist es auch möglich, ein exaktes Bild der Zielgruppe zu gewinnen und somit die Inhalte besser denn je anzupassen. Zeitgleich kann eine Analyse stattfinden, um individualisierte Angebote zu erstellen.

Wer die Daten richtig durch Big Data interpretiert hat eine höhere Wahrscheinlichkeit darauf, dass die Werbeanzeige funktioniert und die Kaufwahrscheinlichkeit steigt. Das bezieht sich nicht nur auf Produkte, sondern auch auf Dienstleistungen.

Die nutzbaren Daten, welche im Online-Marketing gesammelt werden, sind unter anderem Suchanfragen, Umfragen, soziale Netzwerke, Website-Traffic und Besucherverhalten, Online-Käufe und mobile Nutzungsdaten.

Folgende Maßnahmen können mit diesen Daten folglich geschehen:

  • Trendanalysen
  • Serviceoptimierung
  • Kundenbindung
  • Website-Gestaltung
  • Gezieltes E-Mail-Marketing
  • Nachfrage- und Absatzanalysen
  • Steuerung von Werbekampagnen
Eine gezielte Datensammlung ist mit Google Analytics möglich, aber auch mit vielen anderen Tools, dieser Art.

Welche Nachteile hat Big Data?

Big Data hat den Nachteil, dass die erhobenen Daten so verwendet werden können, wie es der Besitzer dieser Daten möchte. Es ist nicht ersichtlich, wofür die Daten genau verwendet werden und inwieweit diese in private Bereiche eingreifen. Unternehmen haben die Herausforderung, dass zum einen die Daten so effektiv wie nur möglich genutzt werden sollen, aber zum anderen auch die strengen Richtlinien des Datenschutzes eingehalten werden.

Den Nachteil, dass die Daten aufgrund der maschinellen Datenverarbeitung an Aussagekraft verlieren, stimmt nicht mehr. Die künstlichen Intelligenzen und Algorithmen können die Daten beinahe perfekt auswerten - dies wird zudem auch mit jedem Tag besser.

FAQ

Wo wird Big Data im Alltag eingesetzt?

Big Data Systeme werden von Unternehmen unter anderem auch im Transport und in der Produktion eingesetzt - so können diese effektiver arbeiten. Suchmaschinen greifen wiederum auf das Suchverhalten zurück und bewerten Daten, die sich über die Suchanfragen ergeben.

Ab wann spricht man von Big Data?

Fachleute sprechen von Big Data ab einer Datenmenge von 100 Terabyte, bei mittelständischen Unternehmen beginnt Big Data aber schon bei 10 bis 99 Terabyte. Nur in wenigen Fällen wird auch bei weniger als 10 Terabyte von Big Data gesprochen.

Was gehört zu Big Data?

Zu Big Data gehören Datenquellen, Nutzerzahlen, Datenstruktur, Datenvolumen, Datenformate und Performance der Abfrage.

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