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Disavow ist ein Teil der Backlinkanalyse, welche allgemein dafür sorgt, dass die Qualität der Links beurteilt werden kann. Disavow bedeutet dabei so viel wie "mit etwas nicht zu tun haben wollen" oder etwas "ablehnen". 

Es geht darum, dass der Nutzen und die Seriosität (Vertrauen) der Website und der Links herausgestellt wird. Es könnte sein, dass sich im Linkprofil auch sehr schädliche Links befinden, welche dann auch über das Disavow-Tool entwertet werden sollten.

Die eigenen Backlinks sollten immer wieder einer Analyse unterzogen werden. Dies stellt jedoch ein sehr sensibles Vorhaben dar, weshalb es theoretisch auch zu einer algorithmischen oder manuellen Abstrafung von der Suchmaschine kommen könnte. Diese Schritte sollten daher nur von einer Expertin oder einem Experten durchgeführt werden.

Was ist eine Backlinkanalyse (Disavow)?

Backlinks können zum Beispiel in der Google Search Console eingesehen werden, wo diese Liste dann auch exportiert werden kann. Auf dem Markt finden sich diverse SEO-Tools, welche Dich bei der Analyse unterstützen und dabei helfen, die Links in "gute" und "schädliche" zu kategorisieren. Dafür sollte unbedingt auf ein großes Datenspektrum geachtet werden.

Daten sind die Grundlage

Die Grundlage für jede Analyse stellen die Daten dar, welche über die Google Search Console oder über andere kostenlose Tools bezogen werden können. Beide Möglichkeiten zu verwenden ist sicherlich sinnvoll, da so das komplette Abbild der Links dargestellt wird.

Kostenpflichtige Tools wie Linkresearchtools können außerdem automatisch toxische Links identifizieren und über einen "Detox" die Links kategorisieren und eine Liste erstellen, welche dann in der Search Console hochgeladen werden kann. Auf diese Art und Weise werden die Links anschließend entwertet.

Backlinks auswerten

Wenn alle Backlinks gesammelt worden sind, dann wird sich ein Überblick verschafft. Auf den ersten Blick sind bereits Links zu erkennen, welche offensichtlich mehr Schaden als Nutzen haben. Andere schädliche Links können dann aber nur mit einem Tool und Erfahrungen kategorisiert werden.

Ein erfahrener SEO-Dienstleister achtet unter anderem auf diese Faktoren:

  • Hat die verlinkende Website ein (vollständiges) Impressum?
  • Hat die verlinkende Website hochwertige und hilfreiche Inhalte?
  • Würde man selbst auf diese Website verlinken?
  • Passt die Website thematisch zur eigenen Website?
  • Wirkt die Website dubios?
  • Ist die Website eine Linkfarm?

Sollte der Link selbst gesetzt werden, dann gibt es auch hierfür Faktoren:

  • In welchem Seitenbereich (Header, Body, Footer) wird der Link gesetzt?
  • Welcher Ankertext wird verwendet und in welchem Kontext wird der Link gesetzt?
  • Bietet der Link einen Mehrwert (z. B. durch weiterführende Inhalte)?
  • Wirkt der Link „natürlich“?

All diese Fragestellungen bilden die Grundlagen - jedoch kann es noch mehr in die Tiefe gehen. Mit der Zeit kommen auch die Erfahrungen und es wird verstanden, wie der Google-Algorithmus funktioniert. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird dann gearbeitet.

Kontrolle

Alle toxischen Links werden nun in einer Liste gesammelt und können nochmal von Dir durchgesehen werden. Am besten ist es jedoch, wenn sich dies nochmals jemand ansieht, der sich mit der Materie genau auskennt. Eine Linkbuilding Agentur wäre in diesem Fall auch ein richtiger Ansprechpartner. Es könnte bei der Entwertung der falschen Links ansonsten dazu kommen, dass der Traffic erheblich einbricht. Dies wäre natürlich ein Szenario, was sich niemand wünscht.

Disavow-Tool

Sollte die Liste mit den schädlichen Links fertiggestellt sein, dann muss diese im .txt-Format im Google Disavow Tool hochgeladen werden. Bei dubiosen Seiten sollte generell die gesamte Domain ausgeschlossen werden. Generell kann aber beispielsweise auch nur eine Unterseite ausgeschlossen werden.

Disavow Veranschaulichung

Wann sollte eine Linkbereinigung erfolgen?

Wann eine Linkbereinigung erfolgt, ist jedem selbst überlassen - es ist lediglich wichtig, dass es überhaupt gemacht wird - und das im besten Fall regelmäßig. Es gibt Seitenbetreiber, welche dies monatlich tun und wiederum Betreiber, welche dies einmal im Halbjahr erledigen. Einen längeren Intervall sollte es jedoch aber nicht geben, insbesondere wenn die Seite bereits sehr bekannt ist.

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