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Während Backlinks aus externen Websites ein hohes Maß an Aufmerksamkeit genießen, werden die interne Verlinkungen beinahe gänzlich vernachlässigt. Das ist ein Fehler, welcher definitiv nicht begangen werden sollte. Eine zentrale Rolle spielt die Sichtbarkeit von Websites und die Nutzerfreundlichkeit.

Interne Verlinkungen sind Links, welche innerhalb einer Domain gesetzt werden. Interne Links werden auch als Hyperlinks bezeichnet, während externe Links als Backlinks bezeichnet werden. Es geht darum, den Nutzer auf weiterführende Informationen zu leiten, welche aber auch sinnvoll zum Kontext des Textes gesetzt werden.

Die „interne Verlinkung SEO“ ist ein spezifischer Bereich, welcher durchaus das Ranking beeinflussen kann. Ein Vorteil all dessen ist außerdem, dass in Bezug auf interne Verlinkungen die volle Kontrolle herrscht. Anders ist es bei Backlinks, hier liegt die Macht bei den anderen Webseitenbetreibern. 

Wieso sind interne Verlinkungen für das SEO so wichtig?

Die interne Verlinkung hat für SEO einen erheblichen Einfluss, sofern dies sinnvoll und überlegt geschieht. Die Vorteile daraus finden auf zwei Ebenen statt, welche Dir im Folgenden erklärt werden.

1. Ebene: Nutzer

Die Nutzerfreundlichkeit hat in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) den größten Einfluss, denn Inhalte sollen für die Nutzer erstellt werden. Die Crawler der Suchmaschinen prüfen genau dies, hier hat zu einem der Inhalt eine entsprechende Bedeutung, aber auch die Navigation.

Eine geschickte interne Verlinkung führt dazu, dass der Nutzer vom Hauptinhalt auch zu den Randinformationen geführt wird, welche auf einer anderen Unterseite behandelt werden. Dies führt zu einer geringeren Absprungrate und zu einer erheblich längeren Verweildauer.

Eine geringe Absprungrate und eine höhere Verweildauer führen wiederum zu positiven Nutzersignalen, wodurch das Ranking steigt. Google wertet dies nämlich dann als informativen Inhalt, welcher tatsächlich auch einen Mehrwert liefert.

Es besteht die Möglichkeit, dass beliebig viele interne Links gesetzt werden, hierbei gibt es auch keine Einschränkungen im Sinne von Link-Spam. Zudem muss sich auch keine Sorgen darüber gemacht werden, dass es sich um Keyword-Links handeln könnte. Sowas wird bei internen Links nicht zu einer Abstrafung führen.

2. Ebene: Suchmaschine

Die meisten Backlinks zeigen auf die Startseite und am wenigsten auf diverse Unterseiten, welche insbesondere für einen fachlichen Bezug wichtig sind. Mit der internen Verlinkung werden aber genau jene Unterseiten dem Crawler gezeigt, welche extern nicht verlinkt wurden.

Zudem spielt der Linkjuice hierbei noch eine Rolle, denn die internen Links können den Linkjuice eines externen Backlinks an die verlinkte Unterseite weitergeben. Externe und interne Links können miteinander kombiniert werden, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.

Wie werden interne Links am besten gesetzt?

Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, um für das SEO interne Verlinkungen zu setzen. Sicherlich gibt es je nach Website andere Anforderungen, aber im Prinzip ist es stets dasselbe. Wenn Du Dir unsicher bist, wie Du die internen Verlinkungen für SEO bestmöglich setzt, dann kannst Du uns hierfür beauftragen.

Zentrale Keywords als Linktext

Anders als bei externen Links können bei internen Verlinkungen auch Keywords als Linktext verwendet werden. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Verlinkung jeweils auch zum Text übereinstimmen. Es ist schädlich, wenn Links mit oder ohne zentralem Keyword-Ankertext im Inhalt zu finden, welche in dem jeweiligen Kontext unpassend sind.

Google hat vor einiger Zeit einen Startleitfaden für die Suchmaschinenoptimierung veröffentlicht, hierin heißt es: „Je besser dein Ankertext ist, desto einfacher können Nutzer die verlinkte Seite aufrufen und desto besser erkennt Google den Inhalt dieser Seite.“

Im Klartext bedeutet dies auch, dass Verlinkungen wie „Link“ oder „hier“ keinesfalls gute Linktexte sind. Dies zeigt auch jeweils die Klickrate, Nutzer klicken auf derartige Ankertexte sehr selten bis gar nicht.

Logische Bezug zum Text

Bei der Setzung eines Links sollte immer der Nutzer im Vordergrund sein. Du kannst Dir die Frage stellen, ob ein logischer Klick an dieser Stelle geschehen würde. Logisch ist ein Link immer dann, wenn der Nutzer weiterhin bei der Thematik verbleibt und eben nicht vom eigentlichen abschweift.

Weitere Faktoren für zielführende Verlinkungen

Weitere Faktoren für die interne Verlinkungen gibt es in der folgenden Liste. Im Vordergrund steht dabei, dass die internen Links so häufig wie nur möglich geklickt werden, denn dies zeichnet die Relevanz aus, diesen Faktor hebt auch Google immer wieder hervor.

  • Richtige Positionierung: Link sollte im Main Content verlinkt werden. Links im Footer genießen kaum Aufmerksamkeit und werden weniger vom Nutzer wahrgenommen.
  • Links hervorheben: Verlinkungen sollten unter anderem farblich hervorgehoben werden, damit diese auch als Link wahrgenommen werden.
  • Flache Hierarchien: Die Klicktiefe von Menüs sollte nur so tief, wie nur notwendig sein. Im Menü ist es sinnvoll, die jeweiligen Überthemen zu verlinken.
  • Breadcrumb-Navigation anlegen: Nutzer und Suchmaschinen mögen die Breadcrumb-Navigation, diese wertet auch in Bezug auf interne Verlinkungen die Seite auf.
  • 403- und 404-Errors beheben: Fehlerhafte oder tote Links sollten entfernt werden, dafür gibt es auch automatische Tools, wie den „Broken Link Checker“ als WordPress-Plugin.

Fazit: Interne Verlinkungen sind für SEO wichtig!

Zusammenfassend ist zu sagen, dass interne Links auf jeden Fall ernstgenommen werden sollten. Allerdings sind wahllose interne Verlinkungen zu vermeiden. Für einen positiven Effekt ist aber auf eine geschickte Verlinkung zu achten. Die (positiven) Konsequenzen daraus sind: mehr Traffic, mehr Sichtbarkeit und maximale Nutzerfreundlichkeit auf der Website.

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